
1. dezember - 17. dezember 2011
furnitecture. Möbel von schindlersalmerón
Der Beruf des Architekten ist komplex. Furnitecture - MöbelarchitektuR - stellt den Architekten als Konstrukteur von Möbeln vor.
Mit der entwicklung einer Kleiderleiste an der eth zürich hatte alles begonnen. Schindlersalmerón setzen digitale Fabrikationen ein, um individuelle Produkte zu Kosten einer Serienproduktion herstellen zu können.
Das in Zürich ansässige Büro hat „Zipshape“ entwicke
lt. Zwei Platten werden profiliert und anschließend zu einem frei formbaren tragfähigen Querschnitt gefügt. So entstehen geschwungene Formen, die Holz geradezu als neues Material und Möbel dynamisch erscheinen lassen.
In Kaiserslautern präsentieren schindlersalmerón erstmalig ihre neue Kleiderleiste K/02, die in beliebigen Längen als „serielles Unikat“ herstellbar ist.
vernissage dienstag, 29. november 2011, 19.00 uhr
es sprechen: Peter sulzer, vorsitzender der stiftung Simonshof, christoph schindler, schindlersalmerón


3. November – 28. November 2011
Norbert Palz – Neue Arbeiten
Digitale Software ermöglicht heute Baukonstruktionen und neuartige Fertigungstechnologien, die noch vor kurzer Zeit undenkbar waren. Norbert Palz experimentiert mit diesen Technologien. Schicht um Schicht werden seine Objekte aufgebaut. Dreidimensionale digitale Volumen können so materialisiert werden, dass auch komplexe Geometrien herstellbar sind. Die Ausstellung zeigt in Objekten, Modellen und Zeichnungen gestalterische Anwendungen von großformatiger additiver Fabrikation in architekturnahem Maßstab.
In Zweibrücken geboren, studierte Palz Architektur an der TU Berlin, gründete gemeinsam mit Robert Banovic TARGADESIGN und arbeitete für Künstler wie Olafur Eliasson und Thomas Demand. Seit 2011 lehrt er an der Universität der Künste Berlin „Digitales und Experimentelles Entwerfen“.
Vernissage Mittwoch, 2. November 2011, 19.00 Uhr
Es sprechen: Peter Spitzley, Kurator der Architekturgalerie, Oliver Elser, Kurator des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt sowie Prof. Norbert Palz, Universität der Künste, Berlin.
20. - 28.10.2011
Stadtbaukunst der Moderne in der Pfalz
Architekturgalerie der TU Kaiserslautern, Rosenstraße 2
Die "Pfalz" war 1816 als bayerischer Rheinkreis eingegrenzt worden und lange
Zeit überwiegend ländlich geprägt. Mit der forcierten Industrialisierung in
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhren auch die Städte in der
Pfalz einen erheblichen Zustrom, allen voran Kaiserslautern und
Ludwigshafen. Das Stadtwachstum verlangte nach umfassenden
Entwicklungsplänen, um Wohnraum, Stadthygiene und zeitgemäße Infrastruktur
garantieren zu können. Bald jedoch wurde international darüber hinaus auch
die Frage nach der architektonischen Gestalt von Stadt und Siedlung, nach
einer neuen "Stadtbaukunst" aufgeworfen. Renommierte Architekten und Planer
- von Reinhard Baumeister über Camillo Sitte und Raymond Unwin bis Walter
Gropius - entwickelten eine Bandbreite von stadtbaukünstlerischen Motiven
und Zielen.
Studierende der TU Kaiserslautern, Fachbereich Architektur, stellten sich im
Sommersemester die Frage, ob sich eine solche "Stadtbaukunst" auch in der
Pfalz wieder findet bzw. welchen Beitrag pfälzische Siedlungen und Planungen
zur Entwicklung einer solchen beigetragen haben.
Die Ergebnisse dieser Recherche werden im Rahmen der Plakatausstellung u. a.
zu folgenden - zum Teil bisher unerforschten - Siedlungen und Planungen
präsentiert:
Stadtplan für Ludwigshafen, Paul Camille von Denis, 1843
Stadterweiterungsplan für Kaiserslautern, Eugen Bindewald, 1887 Wohnkolonie
Hemshof Ludwigshafen, Eugen Haueisen (BASF), 1872 Arbeiterkolonie
Limburgerhof, Eugen Haueisen (BASF)/ Theodor Fischer, 1900/ 1913
Bebauungsplan Gartenstadt Ludwigshafen, Karl Latteyer & Karl Schuler, 1914
Arbeiterkolonie Pfaff Kaiserslautern, Hermann Hussong, 1919 Siedlung
Kaisermühlerfeld Kaiserslautern, Hermann Hussong, 1925 Ebertsiedlung
Ludwigshafen, Markus Sternlieb, 1927 Werksiedlung Ludowici Jockgrim, Johann
W. Ludowici & Georg Laub, 1933 Kleinsiedlung Grübentälchen Kaiserslautern,
Werner Bremer & Fritz Seeberger, 1934
Zur Ausstellungseröffnung am 20. Oktober 19.00 Uhr laden wir herzlich ein.
Öffnungszeiten Ausstellung:
Freitag, 21.10.: 16.00-18.00 Uhr
Samstag, 22.10.: 11.00-15.00 Uhr
Mittwoch 26.10.- Freitag, 28.10.: 16.00-18.00 Uhr
Die Ausstellung entstand im Rahmen des Seminars:
Geschichte und Theorie der Architektur II TU Kaiserslautern Prof. Dr.
Matthias Schirren/ Dr. Ing. Elke Sohn
17. Mai – 11. Juni 2011
BUCHARA - PERLE DER
SEIDENSTRASSE
Moschee und Muster – alt und neu
Ausstellung und Vortrag mit Naim
Nigmatov, Architekt aus Buchara,
Usbekistan
im Fachbereich Architektur der TU
Kaiserslautern
Buchara liegt westlich von Samarkand und war einst ein Zentrum der Wissenschaft und
Kultur. Die Entwicklungsgeschichte der mittelasiatischen Baukunst spiegelt sich in den
Bauten Bucharas. Größtenteils wurden die bis heute erhaltenen Denkmäler der Stadt im
Mittelalter erbaut. Mit seinen über 140 Architekturmonumenten ist Buchara eine Art „Museumsstadt“, die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt ist.
Die wunderbaren Moscheen und Medresen aus Buchara werden von einem ansässigen
Architekten, Naim Nigmatov vorgestellt, der nicht nur an der Restaurierung alter
Denkmäler wie des Naqshbandi Komplexes beteiligt war, sondern auch moderne
Gebäude plant. Nigmatov stellt neue Gebäude dem alten Buchara gegenüber. Er gibt
Einblicke in das Bauen in einem orientalischen Land. Schwerpunkt ist dabei die
Ornamentik, die dort heute noch lebendig ist. Das Wissen um Techniken und Gestaltung
wird im Zentrum der Ausstellung stehen. Gezeigt werden Konstruktionszeichnungen
islamischer Ornamente, ihre Techniken werden in Planzeichnungen alter und neuer
Gebäude in Buchara erläutert.
Naim Nigmatov konnte von Gertrud Schrenk, Pattern-Project.org für eine Vortragsreise in
Deutschland gewonnen werden. Er wird die Tradition und lebendige Kultur der
Ornamente in Buchara in Ausstellung, Workshop und Vortrag im Fachbereich Architektur
der TU Kaiserslautern vorstellen.
Ausstellungseröffnung: Di. 17. Mai 2011, 18 Uhr
Vortrag: Mi. 18. Mai 2011, 18 Uhr, TU Kaiserslautern, Pfaffenbergstraße 95, Raum 1-106
Workshop für Studierende der TU Kaiserslautern:
Im Workshop werden die Studierenden die Techniken der Ornamentik praktisch erprobt:
ein geometrisches Ornament wird konstruiert und in Gantsch- oder Sgraffito-Technik
ausgeführt. Mi. 18. Mai 2011, 10 - 17 Uhr, TU Kaiserslautern
Entwurf und Schneiden eines Musters in Sgraffitto-Technik (Anmeldung erforderlich)
Kontakt:
TU Kaiserslautern, Fachbereich Architektur
Dipl.-Ing. Peter Spitzley, peter.spitzley@architektur.uni-kl.de, Tel. 0631 / 205 4725
Internet:
http://www.uni-kl.de/FB-ARUBI/wwwarch/aktuell.html
http://www.pattern-project.org/ornament/moschee-und-muster/
26. April bis zum 8. Mai 2011
"Nachtzange"
ein Semesterprojekt im Fach Plastik für Studenten im Grundstudium Architektur, WS 2010/11
Schaufensterausstellung in der Architekturgalerie Kaiserslautern, Rosenstraße 2
Eröffnung am Dienstag, dem 26. April um 19 Uhr
TU Kaiserslautern, Fachbereich Architektur, Künstlerisches Gestalten, Prof. Heike Kern
Stellen Sie sich vor, es ist Nacht. Es ist dunkel. Sie können kein Licht machen. Wie sieht es mit Ihrer Wahrnehmung von Raum, von Formen und Materialien in dieser Situation aus? Welchen Problemen begegnen Sie da? Welche Hilfsmittel könnten Sie gebrauchen?
Studierende des Fachbereichs Architektur geben darauf überraschende Antworten, die Ihnen vom 26. April bis 8. Mai 2011 in der Architekturgalerie präsentiert werden. Sie werden Werkzeuge entdecken, die für den Gebrauch im Dunkeln entworfen sind und ohne Strom und Licht funktionieren. Um diese nutzbar und greifbar zu machen, ergeben Formensprache, Materialität, Funktionalität und Haptik aller Teile ein ästhetisch einheitliches Ganzes, das ganz auf die Wahrnehmung der Tastsinne ausgelegt ist.
Die Funktion der Werkzeuge wird in kurzen Filmsequenzen gezeigt, die, in Anlehnung an die Aufgabe, nur in den Abend- und Nachstunden in der Architekturgalerie zu sehen sein wird.
10.02.2011
urbanophil.net präsentiert: »interaktion findet stadt«
Das Berliner Netzwerk für urbane Kultur urbanophil.net und die Architekturgalerie der TU Kaiserslautern laden am 10.02.2011 zu urbanoFILMS ein. Zum ersten Mal in Kaiserslautern, zum 15. Mal in Berlin werden Kurzfilme mit dem Thema »interaktion findet stadt« gezeigt. Alle Filme wurden freundlicher Weise von der Plattform architekturclips zur Verfügung gestellt.
Die Kurzfilme zu Architektur und Stadt erzählen von urbanen Interventionen, Spontanarchitektur und Stadtentwicklung von unten. Stadtzentren: zubauen oder entwickeln? Leerstand: Abriss oder Umnutzung? Demografie: Altenheim im Zentrum oder ein tragbares Zuhause? – Themen, die in Metropolen und Provinzen gleichermaßen diskutiert werden. Städte wie Leipzig, Berlin und London bieten vielfache Arten an Lösungsvorschlägen. Was ist in Kaiserslautern möglich?
Im Anschluss kann bei kühlen Getränken heiß diskutiert werden. Der Abend klingt zu elektronischen Klängen von DJ Luke aus.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend in Kaiserslautern und laden herzlich ein!
urbanoFILMS # 15 Interaktion findet stadt
Donnerstag, 10. Februar 2011
in Kaiserslautern:
Beginn: 19.00 Uhr
Architekturgalerie Kaiserslautern
Rosenstraße 2
in Berlin:
Beginn: 19.30 Uhr
DAZ – Deutsches Architektur Zentrum
Köpenicker Straße 48/49
Eintritt frei!
video der veranstalltung:
urbanoFILMS #15 from urbanophil.net on Vimeo.
27.10.2010 - 16.01.2011
moderne architektur exemplarsich
hans herkommer (1887-1956)
DER ANLASS, SICH IN KAISERSLAUTERN MIT DEM ARCHITEKTEN HANS HERKOMMER ZU BEFASSEN, IST DURCH DIE VILLA GLAESER AM OSTEINGANG DER STADT GEGEBEN, EINEM ZWISCHEN AVANTGARDE
UND TRADITION CHANGIERENDEN BAU DER 1920ER JAHRE, DER ALLERDINGS DERZEIT DEM ZUNEHMENDEN VERFALL PREISGEGEBEN IST.
DAS OEUVRE DES VORNEHMLICH IN SüDDEUTSCHLAND
TäTIG GEWESENEN HANS HERKOMMER SPIEGELT BEISPIELHAFT DIE ARCHITEKTONISCHEN DEBATTEN SEINER ZEIT. ES IST GEPRÄGT DURCH SEINE AUFGESCHLOSSENHEIT FÜR NEUE KON-
STRUKTIONEN, EINE SPEZIFISCHE SENSIBILITÄT FÜR DIE ÄSTHETISCHE WIRKUNG VON MATERIALIEN
UND FARBEN UND DEN VERSUCH, EINEN ARCHITEKTONISCHEN
AUSDRUCK JENSEITS DES BLOSS FUNKTIONALEN ZU SCHAFFEN.
IM MITTELPUNKT DER AUSSTELLUNG STEHEN STUDENTISCHE
ARCHITEKTURMODELLE AUSGEWäHLTER
BAUTEN HERKOMMERS, DIE IN ZUSAMMENARBEIT
ZWISCHEN DEM LEHRGEBIET GESCHICHTE UND THEORIE DER ARCHITEKTUR
(PROF. DR. PHIL. MATTHIAS SCHIRREN) UND
BAUKONSTRUKTION III UND ENTWERFEN
(PROF. JOHANNES MODERSOHN) ANGEFERTIGT WURDEN.
DIE AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IST ZUGLEICH DER AUFTAKT ZU EINER INTERNATIONALEN HANS-HERKOMMER-TAGUNG, DIE AM 28. UND 29. OKTOBER
AN DER TU KAISERSLAUTERN STATTFINDET.
08.12.2011 - 16.01.2011
Wegen des regen Publikumsinteresses wurde die Ausstellung bis Samstag dem 16. Januar 2011 verlängert. Ausserdem bietet das Lehrgebiet Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Kaiserslautern ab sofort immer dienstags von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr Führungen durch die Ausstellung an. Weitere Termine nach Vereinbarung.
telefon: 0631 - 205 31 08 / 205 35 39
e-mail: gta@rhrk.uni-kl.de
bilder der vernisage vom 27.10.2010

bild mitte: PROF. DR. PHIL. MATTHIAS SCHIRREN

Bild mitte: PROF. JOHANNES MODERSOHN


16.Juni 2010 - 10.juli 2010

Begreifbare Baukunst
Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur
Mit der Schau 'Begreifbare Baukunst - die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur' wagen wir einen Blick auf weitgehend unbeachtete Gebrauchsgegenstände. Im Mittelpunkt stehen Türgriffe, die für bestimmte Gebäude entworfen wurden. Sie sind Architektur en miniature und spiegeln in ihrer Form, wie im Gebrauch die jeweilige gestalterische Haltung ihrer Entwerfer:
Alvar Aalto, Peter Bastian,
Armin Behles,
Mario Bellini,
Peter Behrens,
Gottfried Böhm,
Paul Bonatz,
Max Burchartz,
Santiago Calatrava,
David Chipperfield,
Le Corbusier,
Günther Domenig
Egon Eiermann,
Peter Eisenman,
Heike Falkenberg, Heinz Graffunder,
Walter Gropius,
Andreas Hild,
Gunter Henn,
Andreas Heupel,
Stephan Höhne,
Christoph Ingenhoven,
Jasper Jochimsen,
Paul Kahlfeldt,
Petra Kahlfeldt,
Jan Kleihues,
Josef Paul Kleihues,
Hans Kollhoff, Ferdinand Kramer,
Christoph Mäckler
Alessandro Mendini,
Ludwig Mies van der Rohe,
Jasper Morrison,
Joseph Maria Olbrich,
Laurids Ortner,
Manfred Ortner,
Dionys Ottl,
Hans Poelzig,
Johannes Potente,
Sep Ruf,
Karl Friedrich Schinkel,
Karl Schwanzer,
Sergei Tchoban,
Hadi Teherani,
Otto Wagner,
Gesine Weinmiller,
Ludwig Wittgenstein,
Manfred Zill
vernisage am 16.Juni 2010 ab 19:00 Uhr
Es sprechen:
Prof. Paul Kahlfeldt, Berlin
Junior-Prof. Dirk Bayer, Kaiserslautern
Wolfgang Reul, FSB
01.06.2010 bis 12.06.2010
Hoch Wohnen
Der Bau eines Hochhauses gilt seit jeher als Symbol der Macht und des Status der Bewohner. Die mittelalterlichen Burgtürme oder die
Geschlechtertürme Italiens hatten neben der Erfüllung einer funktionalen Anforderung stets eine repräsentative Funktion inne. Das "Streben nach
Oben" wird im Allgemeinen mit positiven Assoziationen belegt, die letztendlich im Hochhausbau ab dem 20. Jahrhundert einen weltweiten
baulichen Ausdruck finden. Während das Hochhaus als Büroturm uneingeschränkte Zustimmung in der Bevölkerung genießt, ist das Hochhaus als Wohnhaus in Mitteleuropa eine Wohnform, die weit hinter
ihren Möglichkeiten zurückgeblieben ist. Wohnen wird im Allgemeinen mit einem Einfamilienhaus im Grünen oder mit einem
Geschoßwohnungsbau in verdichteten Stadtgebieten assoziiert. Durch
die meist in der Peripherie entstandenen Wohntürme der 60er und 70er
Jahre wird das Wohnhochhaus nicht als Wohlstandssynonym der Metropolen gesehen, sondern gilt als negativ belegtes Symbol vorgefertigter anonymer Großsiedlungen. Während in Asien und
Nordamerika das Wohnen im Hochhaus als Luxus angesehen wird, fehlte dieser Form des Lebens in der Vertikalen in Europa lange Zeit die Akzeptanz.
Die heutigen Anforderungen an eine nachhaltige Bebauung rückt das Wohnhochhaus unter dem Aspekt der innerstädtischen Verdichtung und der Optimierung der Umfassungsflächen wieder in den Focus des
Interesses. Neben den Annehmlichkeiten des innerstädtischen Wohnens verkörpert das Wohnhochhaus das urbane Leben an sich ("Vertikale Stadt") und stellt eine Alternative zum Einfamilienhaus am Stadtrand dar. Prozesse der Zersiedelung lassen sich nur mit konzentrierten Wohnmodellen stoppen und Städte effektiv nachverdichten. So genannte Mixed-Use-Türme
bieten Flächen für verschiedene Funktionen wie
Wohnen, Arbeiten und Freizeit und verfügen über hervorragende soziokulturelle Bedingungen. Durch die Verdichtung dieser Funktionen in den Innenstädten können Verkehrsströme minimiert, Energieverbrauch
und Emissionen gesenkt werden. Insofern stellen Wohnhochhäuser per se einen ökologischeren Ansatz als viele andere Wohnformen dar, der zukunftsweisend sein kann. Intelligente Gebäudetechnik trägt u.U. dazu
bei, die energetische Bilanz weiter zu verbessern und das Hochhaus zu
einem Green Building werden zu lassen. Durch intelligente Heizungs- Lüftungs- und Fassadentechnik lässt sich die Effizienz des
Wohnhochhauses weiter verbessern und auf zukünftige Standards
ausrichten. Wohnhochhäuser stellen die Zukunft des innerstädtischen
Wohnens dar.
In der Ausstellung, die bis zum 12. Juni 2010 dauert, werden studentische Entwürfe des Wohnhochhauses in Frankfurt am Main präsentiert. Gezeigt werden Hochhausmodelle in Holz im Maßstab 1:100. Durch die Reduktion auf die Farbe Weiß und die abstrakte Darstellung im Modell wird die Grundform des Baukörpers hervorgehoben und gestärkt. Zusätzlich ergänzen ausgewählte zeichnerische Darstellungen die Exponate.
Einführung:
Peter Spitzley, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Fachbereichs Architektur
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg

vernisage vom 01.06.2010
rechts: prof. helmut kleine-kraneburg
11.05.2010 bis 21.05.2010
Landschaftshäuser
Nur noch selten trifft man heutzutage Architekten, die das eigenhändige Zeichnen pflegen.
Digitale Arbeitsmethoden haben den handgefertigten Entwurf weitgehend ersetzt.
Wenn denn tatsächlich noch gezeichnet wird, handelt es sich dabei meistens um Impressionen oder Reiseeindrücke. Im Arbeitsalltag dienen Zeichnungen lediglich als Vorstudie oder Ideenskizze für spätere architektonische Entwürfe. Selten ist das Schaffen nur für die reine Existenz auf Papier bestimmt – wie bei Denis Andernach.
Jedes seiner fast graphisch anmutenden Werke präsentiert sich im einheitlichen Format.
Die aus überwiegend geometrischen Grundformen bestehenden Häuser positionieren sich selbstbewusst in eine für sie erdachte Umgebung. Die Landschaft, sei es in graphischer oder topographischer Weise, wird zur Bedingung des dargestellten Hauses und umgekehrt.
Die Zeichnungen bestehen aus feinen Linien und homogenen Flächen vor weißem Hintergrund. Die Ränder der Flächen sind ohne Übergänge, was wie eine architektonische Präzision anmutet. Menschen werden keine dargestellt, zeigen sich die Bewohner doch nur anhand von Spuren, die sie am Haus oder in der Natur hinterlassen haben.
Somit entspricht jedes Haus einem Entwurf, einem Projekt, welches einmal zu Papier gebracht, beendet ist.
Denis Andernach arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Kaiserslautern und ist freier Architekt. Bislang wurden seine Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in Berlin, Essen, Neuwied, Koblenz und Frankfurt / Main gezeigt.
Einführung:
Dr. Heinz Höfchen, Leiter der graphischen Sammlung der Pfalzgalerie Kaiserslautern
Vernissage : Dienstag, den 11.05.2010, 19:00 Uhr
22. April bis 8. Mai 2010
bda architekturpreis rheinland-pfalz 2009
Der BDA hat nun bereits zum fünften Mal seit 1997 den Architekturpreis Rheinland-Pfalz verliehen. Mit 44 eingereichten Projekten war die Beteiligung im Vergleich zu den Vorjahren erfreulich hoch.
Die Jury, bestehend aus Susanne Wartzeck, Ansgar Schulz und unter Vorsitz von Peter Brückner, hat aus zwölf Projekten der engeren Wahl vier Anerkennungen und vier Auszeichnungen ausgewählt. Mit dem Architekturpreis Rheinland-Pfalz möchte der BDA einen Beitrag zur Baukultur leisten. Der Preis fördert die Diskussion über Architektur in Rheinland-Pfalz und macht das gesamte Spektrum der eingereichten Arbeiten, vor allem aber die ausgezeichneten Bauten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.
Baukultur ist in erster Linie als Vergabekultur und Verfahrenskultur zu verstehen. Ziel ist dabei die Förderung der Qualität der Architektur. Damit ist nicht das Hervorheben einzelner Projekte sogenannter Stararchitekten gemeint, sondern die Anzahl der kleinen Bauten im Land, die die Gestalt der gebauten Umwelt wesentlich prägen.
Der gut vorbereitete Architekturwettbewerb, dessen Teilnahmebedingungen auch von den kleineren Büros aus Rheinland-Pfalz erfüllt werden können, spielt bei der praktischen Anwendung der Baukultur eine besondere Rolle. Die Durchführung mit einem fachlich kompetenten Preisgericht, die anschließende öffentliche Ausstellung, die Dokumentation und Publikation der Ergebnisse fördern die Ziele der Baukultur. Diesem Anspruch soll die Ausstellung Rechnung tragen.
Baukultur, die durch mehr Wettbewerbe zu mehrQualität führt, könnte der Region zu einer eigenen architektonischen Identität verhelfen, die das Planen und Bauen in Rheinland-Pfalz über dieLandesgrenzen hinaus bekannt macht. Nur wenige der eingereichten Projekte sind aus
Architekturwettbewerben hervorgegangen, der größte Teil der Projekte sind Wohnungsbauten und Einfamilienhäuser, die von privaten Bauherren finanziert wurden. Das Land Rheinland-Pfalz, die Städte und Gemeinden könnten mit ihren öffentlichen Bauten eine Vorbildfunktion einnehmen, die dazu führen sollte, dass auch private Bauherren den Weg des Architekturwettbewerbs einschlagen.
Neben den Auszeichnungen und Anerkennungen werden alle eingereichten Arbeiten ausgestellt
Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 22. April 2010, 19.30 Uhr
Begrüßung
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg,
Technische Universität Kaiserslautern
Prof. Heribert Gies,
Vorsitzender BDA Landesverband Rheinland-Pfalz
Peter Spitzley,
Architekturgalerie Kaiserslautern
Werkvortrag
Johannes Götz, Köln
Johannes Götz und Guido Lohmann haben für ihr Haus Ersfeld in Speicher eine der vier Auszeichnungen des BDA Architekturpreises Rheinland-Pfalz 2009 erhalten.
Reflexionen, Gespräche, Getränke
mit musikalischer Untermalung des Wesley G. Duos.
27. januar bis 6. februar 2010
das normalstadtideal - wohnen mitten am rand
eggarten siedlung münchen
was bedeutet es für einen städtebaulichen entwurf, wenn man das normale und das ideale vereinigen möchte – wenn man sowohl „ideale“ vorstellungen von stadt und ihren bewohnern hat, als auch die konkreten bindungen des „normalen“ berücksichtigt? lässt sich ein eigenständiges quartier so entwickeln, dass einerseits eine möglichst stringente architektonische und städtebauliche haltung ablesbar und andererseits der entwurfsansatz undogmatisch und realitätsnah ist? welche einstellung ist nötig, um in diesem spannungsfeld zu einer lösung zu kommen bei der das abstrakt gedachte mit dem konkret
geplanten nicht zwangsläufig kollidiert? diese fragen bildeten den inhaltlichen rahmen des entwurfseminars im sommersemester2009 am lehr- und forschungsgebiet für stadtbaukunst an der technischen universität kaiserslautern, als wir uns unter dem paradoxen titel „das normalstadtideal- wohnen mitten an rand“ mit der eggartensiedlung in münchen beschäftigten.
die nun vorliegenden entwürfe der studierenden zeigen in ihren ansätzen ein breites spektrum von realitätsnahen möglichkeiten und idealisierten zielvorstellungen. in den arbeiten spiegeln sich die wünsche nach einer ideal geplanten normalität im münchener norden und sie zeigen erste ansätze, wie vielleicht ein neues quartier beschaffen sein könnte, dass einerseits fast noch mitten in der stadt und andererseits in seiner insellage doch abgeschieden liegt. es deuten sich erste möglichkeiten an, wie sowohl verknüpfungen zur umgebung bei gleichzeitiger eigenständiger identität des quartiers entstehen könnten.
in diesem zusammenhang möchten wir uns bei der vivico real estate gmbh als grundstückseigentümer für die umfassende unterstützung des entwurfsseminars bedanken, die es uns ermöglichte, die eggartensiedlung mit dem notwendigen realen hintergrundwissen auch vor ort zu untersuchen.
Eröffnung am Mittwoch, den 27. Januar 2010, 19h mit Grußworten Von
Benno Zanker VIVICO, München
matthias castorph
peter spitzley
E U R O P A N
eine Ausstellung zur “European urbanity - Nachhaltige Stadt und neue
öffentliche Räume“
Präsentiert werden Beiträge zu EUROPAN, ein europaweit
offener Wettbewerb für junge Architekten und Stadtplaner. Europan
möchte strategische Projekte fördern, die über den Standort hinaus
die Entwicklung des urbanen Raumes beeinflussen, die zwischen Architketur
und Städtebau verortet sind, die Beziehungen zwischen dem öffentlichen
und dem privaten Raum denken und Urbanität architektonisch
gestalten.
Eröffnung am Mittwoch, den 2. Dezember 2009, 19h mit Grußworten von
dr. klaus weichel,oberbürgermeister der stadt kaiserslauten,
Karin Sandeck, Vorsitzende von Europan Deutschland, Ministerialrätin
der obersten Baubehörde, München
Prof. Herbert Kallmayer, Komitee von
Europan Deutschland,
Gerold Reker, Vizepräsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Michael Burghaus, Kammergruppensprecher der kammergruppe 12 der Architektenkammer rheinland-
pfalz
vernisage vom 02.12.2009
rechts: dr. klaus weichel
foto: prof. hemut kleine-kraneburg
09.-17. oktober 2009
Energieeffiziente Architektur in Deutschland
ENERGIE ist und bleibt weltmarktbedingt teuer. Die globalen
fossilen Ressourcen sind rückläufig, die Abhängigkeit von Energielieferanten
steigt und die weltweiten C02-Emissionen haben ein bedrohliches
Ausmaß erreicht. Nicht ohne Grund hat sich Deutschland
ehrgeizige Ziele gesetzt, Energieverbrauch und Emissionen deutlich
zu senken. Fast 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs entfallen
auf die Bewirtschaftung des Gebäudebestands.
Deshalb gibt es
sowohl beim Neubau, insbesondere aber im Gebäudebestand ein
großes Gestaltungspotenzial im intelligenten Umgang mit energieeffizienten
Lösungen, die auch den baukulturellen Anforderungen
und Maßstäben einer dauerhaften Architektur gerecht werden.
Aufgrund der hohen aktuellen Bedeutung dieser Bauaufgabe
hat sich die Wüstenrot Stiftung entschlossen, ihren achten Gestaltungspreis
dem Thema Energieeffiziente Architektur in Deutschland
zu widmen. Der Wettbewerb zielte auf die gesamte Typologie von
aktiven und passiven Maßnahmen, mit denen integrierte energieeffiziente
Lösungen im Neubau und im Gebäudebestand erreicht und
gewährleistet werden. Das Spektrum der Maßnahmen reichte von der
Standortwahl und städtebaulichen Integration über die Gebäudeform
und -ausrichtung, Materialwahl, Wärmeschutz und gebäudetechnische
Ausrüstung bis hin zu weiteren Parametern wie nachhaltige Energieversorgung
(z. B. Kraft-Wärme-Kopplung), Nutzung und Anteil erneuerbarer
Energien an der Energiebilanz (u. a. Solarnutzung, Biomasse, Geothermie)
oder ergänzende Dienstleistungen (z. B. Controlling des Energieverbrauchs).
Ausgezeichnet wurden wegweisende und innovative, sowohl in
der energetischen wie auch wirtschaftlichen Zielsetzung auf eine ganzheitliche
Architektur hin orientierte, vorbildhaft realisierte Neubauten
und Maßnahmen im Bestand, die nach dem 1. Januar 2004 in Deutschland
fertiggestellt wurden. Die prämierten Wettbewerbsbeiträge und
weitere bemerkenswerte Einsendungen – die engere Wahl der Juryentscheidung
– sind in dieser Wanderausstellung zusammengefasst.
Die Kammergruppe 12 der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, der Studiengang Architektur der TU Kaiserslautern
und die Wüstenrot Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung
am Donnerstag, dem 8. Oktober 2009 um 19 Uhr
Es sprechen: Michael Burghaus, Architekt, Kammergruppensprecher
Dr. Kristina Hasenpflug, Wüstenrot Stiftung
Werkvortrag: „Siedlungsbau der fünfziger Jahre – Denkmalschutz und Klimaschutz“
Dipl. Ing. Susanne Moog, Koch und Partner, Architekten und Stadtplaner GmbH
08.-25. Juli 2009
fremd bauen
In der Ausstellung werden studentische Arbeiten gezeigt, die zum einen im Rahmen eines DAAD-Austauschprogramms des Studiengangs Architektur der TU Kaiserslautern mit der CAFA (Central Academy Of Fine Arts) Peking erarbeitet wurden, zum anderen Arbeiten der vom DAAD gesponserten South-East Asian Architecture Summer School in Hanoi. Die Begrüßung erfolgt am 08. Juli 2009 um 18:00 Uhr, anschließend findet zum Thema ein Vortrag von
Prof. Arnold Körte, TU Darmstadt statt.
Vernisage vom 08. Juli
von links nach rechts:
Prof. Arnold Körte
Prof. Dr. Wolfgang Böhm
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg
(rücken)

Vernisage am 8. Juli
25.-27. juni 2009
beautiful kaiserslautern 2: future lab 2030
wie sieht kaiserslautern in zukunft aus?
die einwohnerzahl in stadt und kreis wird die nächsten jahrzehnte
weiter sinken. weniger einwohner führen zu sinkenden
nachfragen und der entstehung von überangeboten, die
schließung von öffentlichen einrichtungen und leerstand von
gebäuden bei gleichzeitig steigenden instandhaltungskosten
für die infrastruktur sind die konsequenz.
lokal ansässige büros, unter anderem "m.e.s.s.",
die auch die letztjährige reihe begleitet haben und
molter-linnemann, in kooperation mit
den studiengängen architektur und raum und umweltplanung
des fachbereichs arubi der tu kaiserslautern, machen die
suche nach konzepten zum umgang mit schrumpfungsprozessen
zum thema eines mehrtägigen studentischen workshops,
der in form eines offenen ateliers in den räumlichkeiten
der architekturgalerie stattfindet. passanten, und kollegen sind
somit zu einer „echtzeit debatte“ vor ort eingeladen.
zur besseren veranschaulichung und um konsequente
lösungen zu provozieren, werden die aktuellen prognosen zur
bevölkerungsentwicklung bewusst überspitzt, die studenten
sollen der frage nachgehen, wie ein kaiserslautern aussieht,
das im jahr 2030 nur noch 80.000 einwohner hat? wie geht
man damit um, wenn die stadt um 20% schrumpft?
donnerstag, 25. juni 2009 18:00 uhr
die ergebnisse des workshops werden abschließend öffentlich
mit fachleuten und mitgliedern des stadtverwaltung, kollegen
und interessierten bürger, diskutiert und sollen die debatte zur
weiteren stadtentwicklung kaiserslauterns um szenarien und
visionen bereichern, um einen offensiven umgang mit
zukünftigen entwicklungen zu fördern.
freitag, 26. juni 2009, 15:00 bis 19:00 uhr und
samstag, 27. juni 2009, 10:00 bis 14:00 uhr
ausstellung: 20% auf alles!

am 20 Juni
finissage "Der Kanzlerbungalow" zur langen nacht der kulturen 2009
Die Architekturgalerie startet mit einer 60er Jahre-Installation zur Finissage der Ausstellung "Der Kanzlerbungalow. Fotografien von Paul Swiridoff" in die lange Nacht der Kultur. In einem Enviroment der Wirtschaftswunderzeit kann man sich bei einem Martini ganz entspannt den ästhetischen Vorstellungen einer Staatsführung hingeben, die sich an fast 2-stelligen Wachstumsraten erfreuen konnte.

vom 9. bis 20 Juni
Der Kanzlerbungalow
Fotografien von Paul Swiridoff
Der Bonner Kanzlerbungalow gehört zu den bedeutenden deutschen Repräsentationsbauten der Nachkriegszeit. Er entstand 1964 auf Initiative Ludwig Erhards nach Plänen von Sep Ruf. In den folgenden Jahrzehnten beeinträchtigten zahlreiche Eingriffe seine architektonische Qualität, die durch die kürzlich abgeschlossene Sanierung teilweise wieder hergestellt wurde. Die Fotografien von Paul Swiridoff zeigen den anfänglichen Zustand des Gebäudes. Die Aufnahmen – von denen eine Auswahl in der Ausstellung zu sehen ist – werden zum Teil erstmals in dem jetzt in der Edition Axel Menges erschienenen Buch
»Sep Ruf. Kanzlerbungalow, Bonn« veröffentlicht.
Eröffnung und Buchvorstellung
Dienstag, 9. Juni 2009, 19.30 Uhr
mit einer Einführung von
Joaquín Medina Warmburg, TU Kaiserslautern
Zur Sanierung des Kanzlerbungalows
Berthold Burkhardt, TU Braunschweig
Paul Swiridoffs »Bungalow«
Andreas Schätzke, Berlin
15. Mai bis 30. Mai
DOPPELHAUSHäLFTEN
eine Ausstellung des Kölner Künstlers und Fotografen Andreas Machanek. Er präsentieret 15
groß- und mittelformatige Arbeiten der insgesamt 30 Motive umfassenden
Serie, die in den Jahren 2005 bis 2007 entstanden ist.“Sie zeigt nicht nur Kombinationen zum Teil sehr unterschiedlich gestalteter
Hälften, auch die eigentliche Hausform ergibt sich erst im Zusammenwirken
zweier Doppelhaushälften. Auffällig oft scheint ihre Gestaltung
wie ein Spiegelbild der Vorstellungen, Wünsche und Möglichkeiten
der jeweiligen Bewohner und Sinnbild einer Suche nach Identität und
Individualität“
Eröffnung am Donnerstag, den 14. Mai 2009, 19h mit einer Einführung von Dr. Heinz Höfchen,Leiter der graphischen Sammlung der Pfalzgalerie (www.pfalzgalerie.de)Kaiserslautern.

vernissage am 14.mai
23. April bis 9. Mai 2009
ROKOKORELEVANZ Gefliest
die Architekturgalerie Kaiserslautern startet am 22. April, 19h, mit der Vernissage zur Ausstellung "ROKOKORELEVANZ Gefliest" ins Sommerprogramm 2009.
"ROKOKORELEVANZ Gefliest", eine Ausstellung von Prof. Luc Merx, Holmer Schleyerbach und Christian Holl mit Torsten Altmeyer, Steve Fangerow, Tillmann Haecker, Uli Herres, Carolin Riesselmann, Evangelia Rousiamani des FG Darstellung und Gestaltung der TU Kaiserslautern
Rokokorelevanz ist ein Forschungsprojekt, das sich mit den Parallelen zwischen der heutigen Gestaltung und der des 18. Jahrhunderts auseinandersetzt. Die Architekturgalerie Kaiserslautern zeigt eine Auswahl von Objekten, die die Suche nach dem ornamentalen Potential von Oberflächen illustrieren. In den am EKWC in den Bosch entstandenen Serien „Random Tiles“ und „Boxes“ wurden Glasurstörungen aufgrund ihrer physikalischen Ähnlichkeit mit Verfallsprozessen studiert.
Das Wandsystem „Stucco“ ist im Auftrag der Belgischen Firma Materialise.MGX entstanden und wird an Hand von Prototypen in der Ausstellung zum ersten Mal präsentiert.
Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 22. April 2009, 19h mit einer Einführung durch den Architekturtheoretiker Christian Holl und Prof. Luc Merx statt.
13. Januar - 7. februar 2009
kaiserslautern
Vier architekturBüros zeigen vom 13. Januar bis 7. Februar vier Ausstellungen in der Architekturgalerie.
Gemeinsamer Hintergrund der Teilnehmer ist ihr Bürositz in Kaiserslautern und die Ausbildung am Studiengang Architektur der TU Kaiserslautern. Durch Wettbewerbserfolge und Preise sind die Büros überregional bekannt. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung wird Stellung zum aktuellen Architekturdiskurs bezogen.
Die weiteren Beziehungen zwischen den Büros, die Besonderheiten und evtl. weiteren Gemeinsamkeiten werden sich während der Laufzeit und in der Reflexion über die jeweils gewählten Ausstellungskonzepte der Büros zeigen. Die Konzepte sind bis zum Zeitpunkt der vier Vernissagen auch den Teilnehmern untereinander unbekannt.
Begleitet werden die Ausstellungen von Vorträgen mit eingeladenen Referenten und Werkberichten der Ausstellenden selbst. Somit erhält man die Reflexion und Sicht von Außen und einen Zugang zum jeweiligen Werk der Köpfe hinter den Konzepten der Ausstellungen.
Der Schwerpunkt der Galerie, die Vermittlung universitärer Lehr- und Forschungsarbeit, wird in diesen vier Wochen im Januar 2009 von einer anderen Seite beleuchtet. Über den Diskurs mit und über die Absolventen, wird die Relevanz der Ausbildung der TU Kaiserslautern auf einen Prüfstand gestellt.


die Reihe KAISERSLAUTERN der Architekturgalerie ging in die vierte und letzte Runde.
Am Dienstag, dem 3. Februar, startete die Ausstellung von KIRCHSPITZarbeitsraum
Unter dem Titel Architektur bei Kaffee und Kuchen Katrin Kern, Hubert Kirchmer und Peter Spitzley, die sich hinter dem büronamen verbergen, luden die Besucher während der Öffnungszeiten der Galerie zum Gespräch über Architektur ein bei kaffee und kuchen ein.
dankender weise wurde Die letzte Ausstellung von den Konditoreien Café Schäfer, Bäckerei Müller, Bäckerei Uebel, Café Ulmer und Café Bold durch eine großzügige kuchenspende unterstützt.
fotos: michael burghaus

Den Vortrag zur Vernissage am Dienstagabend hielt Dietmar Steiner, Leiter des Architekturzentrums Wien.
audiodatei des vortrags von Dietmar Steiner abspielen
foto mitte: Dietmar Steiner


im Anschluss an den Vortag wurde die Galerie zu Gaststätte transformiert und die Protagonisten luden die anwesenden zu Linsensuppe, Brot und Wein ein.

foto von links: Prof. schirren, prof. kleine-kraneburg und jun. prof. dirk bayer


foto: peter spitzley und Dietmar Steiner


Am Donnerstag, dem 5. Februar, stellt KIRCHSPITZarbeitsraum ihre Werke vor.

Die galerie wurde in der 3. Ausstellung der "kaiserslautern" reihe diesmal von gunther Bayer und peter Strobel bespielt. eröffnet wurde die vernissage von Prof. Paul Kahlfeldt - Kahlfeldt Architekten, Berlin - der von 1999 bis 2005 an der TU Kaiserslautern lehrte und bei dem die beiden architekten ihr Diplom abgelegt haben.
audiodatei des vortrags von Prof. Paul Kahlfeldt abspielen
Als jüngstes der teilnehmenden Büros zeigen die beiden Architekten in chronologischer Abfolge eine Auswahl von Arbeiten (Bauten, Projekte, Wettbewerbe), die in der Zeit seit dem Abschluss an der TU entstanden sind.
fotos: michael burghaus
foto: Prof. Paul Kahlfeldt



am 29.01.2009 hielten peter strobel und gunther bayer gemeinsam den Werkvortrag des jungen Büros und verschaften einen überblick über die werke der ersten 4 jahre.
foto: von links, gunther bayer und peter strobel


Kerstin Molter und Mark Linnemann übernahmen am Dienstagabend mit ihrer Werkschau das
"Staffelholz" der Ausstellungsreihe. eingeführt wurde vom Publizist und Redakteur Christoph Grafe, der niederländischen Architekturzeitschrift OASE.
audiodatei des vortrags von christoph grafe abspielen
die im anschluss ausgepackte ausstellung soll die einstellung zur architektur der propagonisten der 2. woche visualisieren:
"Wir glauben an den Reiz des Kontextes und der Aufgabe, die uns jedes Mal wieder überraschen, und sich immer reicher herausstellen als gedacht.
Wir möchten mit unseren Arbeiten unsere Umwelt schöner, sinnlicher, und geistreicher machen.
Wir möchten in unseren Arbeiten, auf dem Kreuzpunkt des Alltags, Geschichte und Zukunft verschmelzen.
Wir arbeiten vor allem an würdigen Bauten und selbstverständlicher Architektur."
Kerstin Molter Mark Linnemann
Kaiserslautern
foto: von links, mark linnemann und dirk bayer

fotos: michael burghaus


foto: von links, mark linnemann kerstin molter und Christoph Grafe

am 22.01.2009 hielt kerstin molter den Werkvortrag des gemeinsammen Büros und brachte so ihre Projekte dem interessierten Publikum näher.

foto: kerstin molter




andrea uhrig und dirk bayer gaben ihrer Ausstellung den Titel "ort" und setzten sich in ihrem Beitrag zur Ausstellungsreihe mit ihrer Heimatstadt auseinander. die architekten formulierten in abstrakten Mehrdimensionalen schnitten auf Graupappe Impressionen die an den wänden der Galerie angebracht wurden.
des Weiteren zitierten sie den "Lieblings ort" namhafter Kollegen an einer der Galeriesäulen.
die Vernissage am 13.01.2009 wurde zum hochkarätig besetzten Symposium mit den Gästen:
Peter Brückner - brückner & brückner, Tirschenreuth
und Roger Boltshauser - Boltshauser Architekten, Zürich. die moderation übernahm die publizistin:
Andrea Wiegelmann - Birkhäuser, basel.
dr. jürgen nordmann schrieb über die Diskussionsrunde und den start der Ausstellungsreihe in seinem am 14.01.2009 erschienen Artikel im lokalen Kulturteil der Rheinpfalz:
"...Es war insgesamt ein gelungener Beginn der Ausstellungsserie in der Architekturgalerie. Schlussendlich bleibt jedoch die Frage, ob Architekten und ihre Disziplin mit dem notwendigen Wandel in Stadt und Land nicht überfordert sind. Denn wenn man den Diskutanten zuhörte, verfestigte sich der Eindruck, dass sich eigentlich nicht weniger als alles ändern muss."

ein Zusammenschnitt des aufgezeichneten Videos wird hier in kürze zu sehen sein.
am 15.01.2009 hielt dirk bayer den werkvortrag des büros und vermittelte einen kleinen einblick in die bisherig geleistete arbeit der architekten
fotos: sven paustian und michael burghaus



foto: in der mitte, gastgeber dirk bayer

foto: von links nach rechts, dirk bayer, Andrea Wiegelmann, Roger Boltshauser und Peter Brückner





"kaiserslautern" wird fortgesetzt...
mit freundlicher unterstüzung des Dialog Baukultur.
der Dialog Baukultur ist eine ressortübergreifende Initiative des Landes Rheinland-Pfalz und wird federführend vom Ministerium der Finanzen und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz getragen.
09. - 20. Dezember
Fotografie für Architekten
Der Münchener Architekturfotograf Michael Heinrich präsentiert in seiner aktuellen Ausstellung in der Architekturgalerie Kaiserslautern neben den Fotografien von Projekten namhafter Architekten, die zumeist für Publikationen entstanden, erstmals auch einige seiner seltenen freien Arbeiten, die er außerhalb der Auftragsfotografie realisierte.
Mit streng dokumentarischem Blick, frei von werblichen Attitüden, zeigt er Bauten in nüchterner Klarheit und kommentiert die vorgefundene Architektur, indem er durch die präzise Wahl des Standortes, der genauen Festlegung der Perspektiven und des Lichtes einzelne Eigenschaften, nach seinem persönlichen Verständnis der jeweiligen Architektur, verstärkt.
In den Fotografien, als autonomen Bildobjekten, nun erstmals in größerem Format ausgestellt, gibt er einen Einblick in komplexe und moderne Architekturen, deren Haptik und die besonderen Atmosphären und zugleich in seine Arbeit der letzten Jahre. Diesen Fotografien werden kurze Zitate und Thesen „seiner“ Architekten zur Architekturfotografie gegenübergestellt. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Erwartungen und Erfüllungen und illustriert die Möglichkeiten der „Fotografie für Architekten“ als Medium der Architektur- und Architektenselbstdarstellung.
Seine Haltung zur Architektur und Fotografie findet nicht nur in der Auseinandersetzung mit Gebäuden und Architekten in seinen Bildern statt, sondern auch in der Vermittlung mit angehenden Architekten. Einen Eindruck über die Ergebnisse seiner Lehrtätigkeit an der TU Kaiserslautern bekommt man im Foyer des Gebäude 1 der TU Kaiserslautern an der Pfaffenbergstraße 95. Dort beginnt ebenfalls am 9.12.2008 um 17.30 Uhr die Ausstellung „Burgund“ mit Studentenarbeiten des Fotoseminars, das Michael Heinrich im Sommersemester 2008, bereits zum fünften Mal, mit Studierenden der Oberstufe des Studiengangs Architektur veranstaltete.
die vernissage findet am Dienstag, den 09. Dezember um 19.00 Uhr statt
zur Person:
Michael Heinrich, Dipl.-Ing. (*1966) arbeitet als freier Architekturfotograf in München und unterrichtet Fotografie für Architekten als Lehrbeauftragter an der TU Kaiserslautern. Nach der Ausbildung zum Fotografen an der Bayerischen Staatslehranstalt für Fotografie studierte er Architektur an der Technischen Universität München.
Seine Bilder wurden bisher in unzähligen nationalen Publikationen und internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht/ Ausstellungen in Galerien und Museen in z.B. München (Stadtmuseum, Architekturgalerie), Nürnberg ( Museum für Industriekultur), Spanien (Wanderausstellung) usw.
Zu seinen Kunden zählen neben bekannten Architekturgrößen wie Andreas Meck, Hild&K oder Fink & Jocher Architekten usw. auch lokale Büros aus Kaiserslautern wie z.B. AV1, Bayer Uhrig oder Kerstin Molter.
26. November - 10. dezember 2008
Hausfügungen
Unter dem Titel Hausfügungen zeigt die Architekturgalerie Kaiserslautern vom 26. November bis zum 5. Dezember 2008 Studentenarbeiten, die in Zusammenarbeit von drei Lehrgebieten des Studiengangs Architektur der TU Kaiserslautern - Prof. Bernd Meyerspeer, (Baukonstruktion 1 und Entwerfen) Prof. Johannes Modersohn (Baukonstruktion 3 und Entwerfen) , und Junior Prof. Dirk Bayer (digitales und methodisches Entwerfen)- entstanden sind. Mit Fotos und großmaßstäblichen Wohnhausmodellen werden die Entwurfsergebnisse ausgestellt und gezeigt, mit welchem Architekturverständnis und welchen Methoden Konstruktion, Stofflichkeit und Raum an der Architekturfakultät der TU gelehrt wird.
Ausstellungseröffnung am 26. November 2008, 19.00 Uhr
Einführung: Prof. Bernd Meyerspeer, anschließend Vortrag von Dipl.Ing. Oskar Zieta, Architekt SIA, Professur für CAAD, ETH Zürich zum Thema „Digitales Bauen mit dünnen Blechen“.
Die Entwürfe thematisieren Entwerfen und Bauen im Mikrokosmos eines studentischen Entwurfsprojekts mit dem Anspruch, Produktionsbedingungen der Architektur aus der Realität in großen Maßstäben zu simulieren.
Aus einem Leporello von 55 guten Wohnungsgrundrissen entnahmen die Entwurfsteilnehmer einen Typ und bauten ihn durch Neufügung zu eingeschossigen, mehrgeschossigen oder vielgeschossigen Gebäudefiguren zusammen. Die im digitalen Modell entstandenen Häuser wurden so dargestellt, dass ihr stofflicher Aufbau, das konstruktive Gefüge und das strukturelle Gesamtprinzip erkannt werden konnte. Durch Einlesen des digitalen Fügungsmodells in eine CAM-Modellbauschneidemaschine konnten umgehend Kartonage-Modelle in großem Maßstab hergestellt werden, mit denen der strukturell-räumliche Aufbau der Häuser, ihre Erscheinung und der Zusammenbau der Teile bis in das Detail überprüft wurden.
Das Entwurfsseminar veranschaulichte, wie digitale Werkzeuge und Hilfsmittel zum Entwurf und zur Herstellung euklidischer Räume bereichernd eingesetzt werden können, ohne das zeitlose Wesen der Baukunst durch von allen architektonischen Ansprüchen befreite Designobjekte in Frage zu stellen.
5. bis zum 25. November
7 x Kaiserslautern
Studenten entwerfen die Stadt
die Architekturgalerie in Kaiserlautern zeigt Studentenarbeiten, die im vergangenen Sommersemester am Studiengang Architektur der TU Kaiserslautern entstanden sind. Am Anfang stand ein Aufruf zur Utopie, den der Kritiker und Kunstentertainer Bazon Brock als Schlusspunkt eines dreistündigen Mammutvortrages am Studiengang vor gut einem Jahr formuliert hatte. Unter Berufung auf das Buch Hezechiel des Alten Testamentes, in dem es heißt: „Und du, Menschenkind, nimm dir einen Ziegelstein; den lege vor dich hin und entwirf darauf die Stadt Jerusalem“, hatte Brock die Studenten dazu aufgefordert, ihre Vision, ihre Utopie einer heutigen Stadt zu entwerfen.
Ausstellungseröffnung ist am 5. November 2008, 19.00 Uhr
Es sprechen Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt, Bürgermeisterin der Stadt Kaiserslautern (Grußwort)
und Prof. Dr. Matthias Schirren, Studiengangssprecher der Fachrichtung Architektur (Einführung).
Herausgekommen sind Bearbeitungen von sieben architektonischen Themen in und um Kaiserslautern, die symptomatisch sind für das realistische und konkrete Architekturverständnis, das an der TU gelehrt wird. Die Entwürfe, betreut von jeweils einem der sieben beteiligten Lehrgebiete unter der Leitung eines Hochschullehrers, befassen sich unter anderem mit architektonischen Interventionen auf dem Kotten, einer der ältesten Arbeiterwohngegend der Stadt, die sich durch eine besonders kleingliedrige Struktur auszeichnet. Sie nehmen aber auch das aktuelle Thema der schrumpfenden Städte auf, indem sie programmatisch Orte in Kaiserslautern ausweisen, deren Bebauung das wuchernde Weichbild der Stadt des 20. Jahrhunderts entlasten und so zur Rückgewinnung von Urbanität im Zentrum führen könnte.
Für den stiefmütterlich behandelten Platz zwischen Pfalztheater und Fruchthalle im Zentrum der Stadt werden ebenso konkrete Planungsansätze entwickelt wie für ein Wohn-und Geschäftshaus in der Kerststraße/Pirmasenser Straße, einer der wichtigen Einkaufsstraßen der Stadt. Zwei Planungsvorhaben am Rand und außerhalb der Stadt sind einer neuen Sporthalle auf dem Universitätscampus und der architektonischen Freilegung und Präzisierung der historistischen Villa Denis im Diemersteiner Tal bei Frankenstein gewidmet, die die Stiftung der Freunde der TU im letzten Jahr erwerben konnte und die als Tagungszentrum genutzt werden soll. Den Wald als heimlich-unheimliche Umgebung Kaiserslauterns thematisiert schließlich das wohl konzeptuellste Studentenprojekt der Ausstellung.

22. oktober-6. november 2008
architekturpreis 2007
des ziegel zentrum süd e.v.
alle zwei jahre schreibt das ziegel zentrum süd e.v. einen architekturpreis aus. ausgezeichnet werden konzeptionell, konstruktiv und gestalterisch über-
zeugend realisierte bauwerke, bei denen der baustoff ziegel vor allem in wandkonstruktionen verwendet wurde. durch die prämierung soll die arbeit der architekten honoriert werden. in der Jury waren:
prof. ingrid burgstaller, georg-simon-ohm-hochschule nürnberg
prof. thomas jocher, universität stuttgart
prof. florian musso, tu münchen
prof. stefan schäfer, tu darmstadt
dipl.-ing. arch. waltraud vogler, ziegel zentrum süd e.v.
am mittwoch. 22. oktober. 19:00h.
ist nach einem vortrag des preisträgers
simon wetzel (georg scheel wetzel architekten, berlin) eine auswahl der eingereichten arbeiten in der architekturgalerie zu sehen.


1.-10. Oktober 2008
zurück in die stadt
(foto theresa voigt)
Noch nicht allzu lange gelten die Dächer mitteleuropäischer Großstädte als idyllisches Refugium, als erstrebenswertes Domizil mit dem Flair des weiten Horizonts. Die steigenden Immobilienpreise in vielen Metropolen und der zunehmende Wunsch nach einem urbanen Lebensstil ganz im Sinne Ludwig Hilbersheimers Idee der vertikalen Stadt – oben wohnen, unten arbeiten – rücken diese Millionen ungenutzter Quadratmeter immer mehr in den Mittelpunkt.
Die Nachverdichtung leerer oder wenig genutzter Dachflächen ist neben technischen und rechtlichen Aspekten auch eine gestalterische Fragestellung. Nicht immer ist die möglichst unauffällige einheitliche Erweiterung die beste Lösung. An städtebaulich relevanten Standorten und für entsprechende Nutzungen kann eine Akzentuierung durch spektakuläre unkonventionelle Dachaufbauten durchaus identitätsstiftend und stimulierend für die Entwicklung eines ganzen Quartiers werden.
Vor diesem Hintergrund lobte der Baustoffhersteller Xella in Kooperation mit der Zeitschrift DETAIL den Realisierungswettbewerb „Zurück in die Stadt“ aus. Ideeller Partner ist der Bund Deutscher Architekten.
Unter dem Motto „Zurück in die Stadt“ sind Architekten und Planer aufgefordert sich mit dem Problem knapper werdenden Wohnraums in unseren Städten auseinander zu setzen und einen vielseitigen „Dachparasiten“ zur Nachverdichtung von Dächern, auf Basis der Produkte SILKA und YTONG, zu entwickeln. Die Anpassbarkeit des Prototyps soll anhand von zwei konkreten Bauplätzen im Spannungsfeld der beiden Städte Berlin und München nachgewiesen werden.
Die Architekturgalerie bildet mit der Eröffnungsveranstaltung am 1. Oktober 2008 18:30 uhr den Auftakt der Wanderausstellung des realisierungswettbewerbs. Zur Eröffnung erwartet die Besucher ein Vortrag von arno brandelhuber (b&k+ Arno Brandluber, nürnberg und berlin) und von Jochen Friker (frank & friker Architekten, München). Moderiert wird der Abend von Prof. Helmut Kleine-Kraneburg (Gruber + Kleine-Kraneburg, Kaiserslautern und Frankfurt). Architekten, Planer und Interessierte sind eingeladen, rund 20 Arbeiten des Realisierungswettbewerbs »Zurück in die Stadt« in der Architekturgalerie zu besichtigen.
28. August - 13. September 2008

TU Campus Arena
Studien für den Neubau einer Sporthalle auf dem TU Campus
Wie kann die neue Sporthalle auf dem TU Campus aussehen, was für Anforderungen werden gestellt, wie muss sie konzipiert sein?
Diese Aufgabenstellung wurde im Sommersemester von Studierenden des Fachbereichs Architektur der TU Kaiserlautern in einem Entwurfsseminar unter Leitung von Prof. Johannes Modersohn untersucht. Die herausragenden Ergebnisse werden jetzt vom 29.8. - 13.9.2008 (Eröffnung 28.8. 18:00 Uhr) in der Architekturgalerie Kaiserslautern präsentiert.
Die Anforderungen an eine neue TU Campus Arena wurde in Gesprächen mit allen Beteiligten im Vorfeld geklärt und zur Grundlage der Untersuchung gemacht. Die von den Studenten erarbeiteten Entwürfe zeigen an drei unterschiedlichen Standorten exemplarische Lösungsmöglichkeiten auf. Neben der perfekten sporttechnischen Ausstattung der neuen Halle erweist sich die Infrastruktur mit den hervorragenden Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr und den vielfältigen Parkmöglichkeiten auf dem Uni-Campus für gut besuchte Sportereignisse bestens geeignet.
Vielleicht können die diskussionswürdigen Studentenentwürfe als ein Startschuss für weitergehende Planungen gewertet werden um den Stellenwert des Spitzensports an der TU Kaiserslautern weiter zu etablieren und kontinuierlich voranzubringen.
parallel dazu zeigt der Planungsbeirat der Stadt Kaiserslautern die Ergebnisse der Analyse der für den eventuellen Neubau der halle von der Stadtverwaltung angefragten Standorte.
4. juli 18:05
beitrag zur architekturgalerie auf swr 2
2. juli - 12 juli 2008
Ortseingang 2000 / 10.000 m bis kaiserslautern
Analysen und interventionen
Ergebnisse aus dem entwurfsseminar:
"rosenkranzexperiment II / die ästhetik des hässlichen"
Im ws 0708 am lehr- und forschungsgebiet boe
Studiengang architektur / tu kaiserslautern
juniorprof. dr. ing. matthias Castorph
eröffnung: Mittwoch, 2. juli 2008, 19h
einführung: prof. ingemar Vollenweider
stadtbaukunst / tu kaiserslautern
öffnungszeiten: mittwoch -freitag 15h -19h //
samstags 10h - 14h
27. juni - 28. juni 2008
„ausblick“ eine postkartenausstellung begleitend zu den architektouren 2008
die ausstellung ist am 27.06.2008 ab 11:00 bis 20:00 uhr und am 28.06.2008 von 14:00 bis 19:00 uhr geöffnet.
die postkarten wurden von architekten von alzey bis zweibrücken zur „woche der baukultur“ gestaltet.
nur das format und die rückseiten standen fest, alles andere war frei gestaltbar.
zudem sind die landesweiten objekte der diesjährigen architektouren zu sehen sowie weiterhin die ausstellung zu „beautiful kaiserslautern“.
der samstagabend klingt mit musik und getränken aus.
Beautiful Kaiserslautern!
Teil 1 Eine Bestandsaufnahme!
Welche Rahmenbedingen beeinflussen heute die Stadtentwicklung? Und wie zeigen sich die Auswirkungen globaler aber auch lokaler Trends und Faktoren in Kaiserslautern?
Präsentation der„Mobilen Einsatztruppe Stadt und Stil“ (www.m-e-s-s.de)
Donnerstag, 26. Juni 2008, 19h
Beautiful Kaiserslautern?
Teil 2 Eine Auseinandersetzung
Wenn sich Städte permanent verändern–wie kann und soll es dann weitergehen in Kaiserslautern?
Diskussion mit lokalen sowie externen Akteuren und Experten:
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Kaiserslautern und Frankfurt(www.gruber-kleinekraneburg.de),
Michael Grzesiak, Leipzig (www.urbikon.com),und
Folker Fiebiger, Kaiserslautern (www.fiebiger.com).
...aber vor allem auch mit den Anwesenden!

freitag 20. juni 2008, 22h
"lange nacht der kulturen 2008"
An der Fassade der Galerie war mit Unterstützung von prof. mathias pfaff eine multimediale Installation eingerichtet.
10.Juni – 20.Juni 2008
Architekturpreis Wein 2007
wein + architektur sind in aller munde. die verbindung von bau- und weinkultur hat ihren exotenstatus verloren. gerade junge winzerinnen und winzer erkennen die chance, das bauen als eine facette ihres marktauftritts für neue weinqualitäten zu nutzen.
dieser Entwicklung entsprechend, haben das wirtschafts- und weinbauministerium rheinland-pfalz, der deutsche weinbauverband und die rheinland-pfälzische architektenkammer in einer gemeinsamen initiative 2007 erstmals den architekturpreis wein vergeben.
ausstellungseröffnung. dienstag. 10. juni. 19h. mit einer einführung von professor dipl.-Ing. heribert hamann, oppenheim, preisträger beim architekturpreis wein 2007 und einer weinprobe des weingutes kreutzenberger http://www.kreutzenberger.com/
architekturgalerie der tu kaiserslautern mit unterstützung der KG 12, AKRP // rosenstr.2 // 67655 kaiserslautern // öffnungszeiten: mittwoch -freitag 15h -19h // samstags 10h - 14h
21.mai - 7.juni 2008
stand der dinge wohnungsbau in basel und zürich
„STAND DER DINGE - wohnen in …. „ hat sich mit dem thema wohnen in drei großstädten in der schweiz beschäftigt, eine viertes forschungsprojekt mit einer nachfolgenden ausstellung zum thema agglomeration ist nach den untersuchungen zu den traditionellen kernstädten in vorbereitung. ziel der ausstellungen ist es, das geschehen in wohnungsbau und stadtentwicklung zu thematisieren und in einer breiten öffentlichkeit zu diskutieren.
ausstellungseröffnung. mittwoch. 21. mai. 19h. mit einer einführung von martin schneider. architekt und mitarbeiter im ETH Wohnforum. www.stoffelschneider.ch // www.wohnforum.arch.ethz.ch
architekturgalerie der tu kaiserslautern mit unterstützung der KG 12, AKRP // rosenstr.2 // 67655 kaiserslautern // öffnungszeiten: mittwoch -freitag 15h -19h // samstags 10h - 14h